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Newsdetail

Woche der Wiederbelebung: SRH Fachschulen bilden Lebensretter aus

Anlässlich der Woche der Wiederbelebung haben die SRH Fachschulen und die SRH Holding einen Aktionstag unter dem Motto „Ein Leben retten“ initiiert, bei dem Schüler und Mitarbeiter in Wiederbelebungsmaßnahmen ausgebildet wurden.

Wiederbelebung

Wie verhält man sich, wenn ein Klassenkamerad oder Kollege einen Herzstillstand erleidet? Damit lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht erst zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist, haben die SRH Fachschulen in Heidelberg den Aktionstag „Ein Leben retten“ veranstaltet.

„Das Thema lässt sich sehr gut in unseren Lehrplan integrieren“, sagt Simon Ruf, Geschäftsführer der SRH Fachschulen. Im Biologie-Unterricht lernten die Schüler zunächst die Funktionsweise von Herz und Lunge kennen, anschließend folgte ein Reanimationstraining, bei dem die Teilnehmer von einem Rettungssanitäter begleitet wurden. Ein besonderes Aha-Erlebnis war die musikalische Begleitung des Trainings: Wer zum Grundschlag von „Stayin‘ Alive“ (Bee Gees) oder „Another One Bites the Dust“ (Queen) reanimiert, trifft die richtige Geschwindigkeit. „Die Resonanz der teilnehmenden Schüler und Lehrer war sehr gut. Alle waren mit großer Begeisterung dabei“, resümiert Ruf den Aktionstag.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler ab der 7. Klasse problemlos Erwachsene wiederbeleben können. Wichtig sei nur, Jugendlichen schon in der Schule das Thema Reanimation näherzubringen und sie frühzeitig als kompetente Ersthelfer auszubilden. Die Einführung der Woche der Wiederbelebung belegt dies – die Fälle, in denen einfache, aber lebensrettende Maßnahmen ergriffen werden, stieg seitdem von 17 % auf 40,6 % an.

Dennoch ist die Helferquote in Deutschland im internationalen Vergleich gering. Die Mund-zu-Mund-Beatmung, vor der sich viele scheuen, ist bei der Wiederbelebung zweitrangig: Mit einer Herz-Druck-Massage werden Gehirn und Organe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die lebensrettende Devise lautet „Prüfen. Rufen. Drücken“: Prüfen, ob die Person noch atmet, unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen, fest und mindestens hundert Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. Werden diese Schritte beachtet, können Menschenleben gerettet werden.

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Anke Beilmann

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