Wir nutzen Cookies auf unserer Webseite. Weitere Informationen zu deren Funktionsweise und wie Sie diese deaktivieren können, finden Sie auf unserer Datenschutzseite.

Newsdetail

Schulpolitischer Austausch zur Situation der Therapieberufe

Christian Uekötter, Fachgebietsleiter für Logopädie der SRH Fachschulen sowie Susanne Roepke, Geschäftsführerin des Verbands Deutscher Privatschulen (VDP), haben sich mit der FDP-Abgeordneten Susanne Schneider über die Förderung von Ausbildungsgängen des Gesundheitsbereichs in NRW ausgetauscht.

SRH Fachschulen zu Besuch beim Düsseldorfer Landtag
v. l. n. r.: Petra Stieb (stv. Geschäftsführerin des VDP NRW), Susanne Schneider (Sprecherin des MAGS), Christian Uekötter (Fachgebietsleiter für Logopädie der SRH Fachschulen), Susanne Roepke (Geschäftsführerin des VDP NRW)

Rückläufige Anmeldezahlen bei Ausbildungsberufen im Therapiebereich und bundesweiter Fachkräftemangel – die Schulgeldförderung in Nordrhein-Westfalen soll diesen Umständen entgegenwirken. Christian Uekötter, Fachgebietsleiter für Logopädie der SRH Fachschulen und Schulleiter der Logopädie-Schule in Düsseldorf, hat sich diesbezüglich mit Susanne Schneider (FDP), Sprecherin für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Susanne Roepke, Geschäftsführerin des Verbands Deutscher Privatschulen (VDP) in Nordrhein-Westfalen, sowie ihrer Stellvertreterin Petra Stieb zu einem gemeinsamen Austausch getroffen.

Wesentliche Themen waren die Auswirkungen der Schulgeldförderung und die Perspektiven für die Zukunft der Therapieberufe – seit September 2018 werden in Nordrhein-Westfalen Auszubildende im Gesundheitsbereich (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Podologie) über das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) bezuschusst und müssen nur noch 30 % ihrer Ausbildungsgebühren selbst tragen. Das MAGS lässt allerdings offen, wie lange diese Förderung bestehen wird. Ein Rechtsanspruch besteht zudem nicht.

Schneider entgegnete dieser Sorge, sie glaube nicht, dass die Förderung wegfalle, da es tendenziell eher in Richtung der gänzlichen Schulgeldfreiheit ginge. Die Hoffnung sei, dass die Anzahl der Auszubildenden durch eine längerfristige Förderung steige und letztlich dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden könne. Dies scheint sich durch steigende Bewerberzahlen zu bestätigen.

Auch die Ausbildungsqualität der Schulen wurde thematisiert. „Wir sind sehr froh über die Förderung, die ein wichtiger erster Schritt ist. Allerdings ist es notwendig auch die Schulen im Hinblick auf Mitarbeitervergütung und Ausbildungsqualität gefördert werden – wir stellen zunehmende Engpässe bei der Gewinnung kompetenter Lehrkräfte fest“, erklärt Uekötter. „Dazu trägt auch bei, dass die Bezahlung innerhalb der Therapieberufe noch nicht attraktiv genug ist – um Abwanderungen in andere Berufsgruppen zu verhindern, müssen die Löhne steigen“, meint Uekötter weiter.

Der VDP hatte das Treffen veranlasst, um den Parlamentarischen Abend, der im vergangenen November stattfand, Revue passieren zu lassen und um auf die Probleme, die durch eine rechtsunsichere Förderung hervorgerufen werden, hinzuweisen. Beim vergangenen Treffen hatten sich verschiedene Berufsverbände, unter anderem der Verband Deutscher Ergotherapie-Schulen, der Deutsche Bundesverband für Logopädie und der Deutsche Verband für Physiotherapie, versammelt, um die Zukunft der Berufe zu diskutieren.

Unser Kontakt

Christian Uekötter

Christian Uekötter

Fachgebietsleitung

Fachgebietsleiter & Schulleiter Logopädie
Diplom-Lehrlogopäde
Graf-Adolf-Straße 67
40210 Düsseldorf
Telefon +49 211 280739-20 E-Mail schreiben