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Allianz für Gesundheitsschulen startet Kampagne „Wir stärken euch den Rücken. Und ihr?“

Anlässlich der Bundestagswahl, die im September stattfindet, hat die Allianz für Gesundheitsschulen eine Kampagne gestartet, die sich für eine umfassende Reform der Ausbildungen an privaten Berufsfachschulen einsetzt. Ihre Kampagne „Wir stärken euch den Rücken. Und ihr?“ hat eine Teilakademisierung zum Ziel und möchte die Attraktivität der Therapieberufe zeitnah und langfristig steigern.

Die Organisation der Kampagne übernimmt die Allianz für Gesundheitsschulen. Diese besteht aus Berufsverbänden, Berufsfachschulen und Therapiepraxen aus dem Gesundheitsbereich. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und viele weitere Therapieberufe, die auch an den SRH Fachschulen angeboten werden, sind von möglichen politischen Entscheidungen betroffen.

Im Allgemeinen wird in der Kampagne gefordert, zeitnahe Reformen anzustoßen und für die Lernenden von Therapieberufen Verbesserungen zu erwirken. Unverzichtbare Ausbildungsberufe, die die Gesundheit der Menschen sichern, wiederherstellen oder erhalten, unterliegen häufig einer ungleichen Finanzierung und ungleicher Behandlung zwischen privaten Gesundheitsschulen und beispielsweise Ausbildungsstätten an Krankenhäusern. Dies hat zur Folge, dass potenzielle Nachwuchskräfte vor einer Ausbildung zurückscheuen und einen anderen Weg einschlagen. In den letzten Jahren wurde bereits ein Fachkräftemangel verzeichnet, der immer weiter voranzuschreiten droht.

Die Kampagne der Allianz für Gesundheitsschulen hat drei Forderungen formuliert. Zunächst geht es darum, die nicht-akademischen Gesundheitsfachausbildungen zu modernisieren und weiterzuentwickeln. „Der Arbeitsmarkt benötigt heute eine kompetenzorientierte, evidenzbasierte Ausbildung in den Gesundheitsberufen. Dies sollte sich in einer modernen Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie einem entsprechenden Rahmenplan widerspiegeln“, so die Verantwortlichen der Kampagne. Eine weitere Forderung beinhaltet die Sicherung der Finanzierung. Aufgrund unterschiedlicher Bezuschussungen der Länder kann an einigen Gesundheitsschulen keine Ausbildungsvergütung gezahlt werden – die Schülerinnen und Schüler müssen in einigen Fällen auch Schulgelder in Kauf nehmen. Es wird deshalb Schulgeldfreiheit und Ausbildungsvergütung auf Bundesebene gefordert, um die Attraktivität der Therapieberufe zu steigern und dem bestehenden und sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Als letztes stellt sich die Kampagne gegen die Idee der Vollakademisierung der Therapieberufe – dies schließe viele potenzielle Ausbildungsinteressierte im Vorhinein aus. Die Kampagnen-Verantwortlichen befürworten dafür die Idee einer Teilakademisierung, wie sie bereits an einigen Schulen gehandhabt wird. So können Lernende nach Vollendung der Ausbildung optional noch einen fachhochschulischen Weg einschlagen und sich so für Leitungs- und Führungspositionen weiterqualifizieren.

Wir, die SRH Fachschulen, unterstützen die Forderungen der Kampagne „Wir stärken Euch den Rücken. Und Ihr?“ und hoffen auf eine bundesweite Lösung, die die Attraktivität der Therapieberufe im Gesundheitsbereich steigert und dem Fachkräftemangel gegensteuert.

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Alicia Zielasko

Alicia Zielasko

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